Der freie Fall ist faszinierend. Das Gefühl der Schwerelosigkeit,
der freien Bewegung in allen Dimensionen und das Kribbeln in der Magengegend
machen den Reiz des Fallschirmspringens aus. Wer es einmal versucht hat, kommt
kaum mehr davon los. Zumindest war es ein Erlebnis, daß man nicht vergisst.
Bei einem Tandsprung erlebst Du hautnah die Faszination des Fallschirmspringens.
Du bekommst einen Eindruck was "freier Fall" bedeutet und geniesst danach den
Flug am geöffneten Fallschirm bis zur Landung.
Sollte Dir die Sache soviel Spaß machen, daß Du danach springen lernen möchtest,
dann bist Du hier genau richtig. Bei uns kannst Du Deine Karriere im Sport-Fallschirmspringen
starten und zu den Besten der Welt aufschliessen.
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Kontakt
So erreichst Du das HSV Red Bull Tandem-Team
Tel. 0664 - 917 2405 oder per
Email hier »
Termine
Einweisung am Boden
Klingt ja einfach, macht noch Spass, aber was kommt als
nächstes ...
Obwohl der Tandempilot alle Abläufe des Sprunges kontrolliert,
muss Dir bewusst sein, dass du Dich anschickst an einer Extremsportart teilzunehmen.
Zu Deiner eigenen Sicherheit musst Du die Anweisungen des Tandempiloten befolgen.
Mit einer Enhaftungserklärung, die Du zu Beginn unterzeichnest, ist der
rechtliche Standpunkt geklärt.
Nach der Einweisung über den Ablauf, dem Einkleiden und dem Bodentraining
geht es zum Flugzeug.
Ausstieg
Die Anspannung steigt, trockene Kehle, wieso tu ich mir das an ...
Nach einem Steigflug von ca. 20 Min. erreichen wir eine Absprunghöhe
zwischen 3.000 und 4.000 m über Grund. Die Höhe kann je nach Freigabe
durch die Flugverkehrskontrolle und den Wetterbedingungen variieren. Der Passagier
wird kurz vor dem Ausstieg an vier Befestigungspunkten mit den Tandempiloten
verbunden. Jeder hält eine Traglast von 2.500 kg und sorgt für eine
sichere Verbindung zwischen Pilot und Passagier.
Nach dem öffnen der Flugzeugtüre wird es spannend. Tandempilot und
Passagier setzen sich an die Ausstiegskante auf den Flugzeugboden, mit den Füssen
im freien. Der Passagier greift mit gekreuzten Händen in die seitlichen
Passagiergurte und gibt den Kopf in den Nacken, die Beine unters Trittbrett
und drückt das Becken nach vorne. Und dann wird es ernst: Ready - Set -
gooo...
Freifall
Diese Aussicht, Blackout und das Erwachen, wooh ...
Für einen kurzen Moment wird es Dir vielleicht den Atem
verschlagen. Trotzdem bleiben nach dem Absprung die Hände verschränkt
am Gurtzeug und das Becken vorgedrückt in Hohlkreuzhaltung. Nach Stabilisierung
in eine saubere Freifalllage öffnet der Pilot den Drouge, einen kleinen
Hilfsschirm, der den Freifall auf ca. 180 bis 200 km/h bremst. Nachdem der Tandempilot
dem Passagier auf die Schulter klopft, darf dieser jetzt die Arme ausbreiten
und den Freifall geniessen. Nach ca. 55 Sek. Freifall und dem Gefühl des
freien Fliegens wird der Schirm in etwa 1.500m geöffnet.
Schirmfahrt
Ob er mich auch mal lenken lässt ...
Am offenen Fallschirm können sich Passagier und Pilot
wieder unterhalten. Der Pilot lockert die seitlichen Befestigungspunkte um mehr
Bewegungsfreiheit für die Schirmfahrt und bei der Landung zu bekommen.
Während der entspannenden Schirmfahrt wird bereits die Landung vorbereitet.
Der Pilot weist noch einmal auf die richtige Landehaltung hin und übt sie
mit dem Passagier.
Landung
Alles vorbei? Keineswegs, jetzt kommt das Hochgefühl ...
Vor der Landung nimmt der Passagier seine Beine in eine angehockte
Position und hält die Oberschenkel unter der Kniekehle mit beiden Armen
in die Höhe. Die Unterschenkel sind dabei nach vorne gestreckt. Auf das
Kommando "Steht" stellt sich der Passagier mit beiden Beinen auf den Boden.
Andernfalls bleiben die Beine vorne und sowohl Tandempilot als auch Passagier
landen auf dem Hosenboden.
Noch Fragen?